TEIL 1: PRÜFUNG VOR DER INSTALLATION
1. Prüfung der Ringmatrize vor der Installation
Ob die Arbeitsfläche eben ist.
Ob die Nut abgenutzt ist und ob das Gewindeloch beschädigt ist.
Ob Lochdurchmesser und Kompressionsverhältnis korrekt sind
Ob Dellen oder Abnutzungsspuren an der Reifen- und der sich verjüngenden Oberfläche vorhanden sind, wie in Abbildung 1 und 2 dargestellt.
2. Rollenprüfung vor der Installation
Ob die Komponentenrotation normal ist
Ob die Kante der Walze abgenutzt ist
Ob die Zahnform vollständig ist
3. Überprüfen Sie den Zustand des Reifens und ersetzen Sie einen defekten Reifen rechtzeitig.
4. Überprüfen Sie den Verschleiß der Auflagefläche des Antriebsrings und tauschen Sie den defekten Antriebsring rechtzeitig aus.
5. Überprüfen und justieren Sie den Winkel des Abstreifers, um eine ungleichmäßige Materialverteilung zu vermeiden.
6. Ob die Installationsöffnung des Zuführkegels beschädigt ist oder nicht
TEIL 2: ANFORDERUNGEN FÜR DEN EINBAU DER RINGDÜSE
1. Alle Muttern und Schrauben symmetrisch mit dem erforderlichen Drehmoment festziehen.
Beispielsweise beträgt beim Modell -SZ LH SSOX 1 70 (600) das Anzugsmoment der Ringmatrize 300 Nm, beim Granulator-Haltekastenbolzen des Modells Fengshang-SZ LH535 X1 90 470 Nm), Drehmomentschlüssel siehe Abbildung 3; beim Einbau der Kegelringmatrize muss die Stirnfläche der Ringmatrize innerhalb von 0,20 mm liegen, wie in Abbildung 4 dargestellt.
2. Beim Einbau der Kegelringmatrize beträgt der Abstand zwischen der Stirnfläche der Ringmatrize und der Stirnfläche des Antriebsradflansches 1-4 mm, wie in Abbildung 5 dargestellt. Ist der Abstand zu gering oder nicht vorhanden, muss der Antriebsring ausgetauscht werden, da sonst die Befestigungsschrauben oder die Ringmatrize brechen können.
3. Beim Einbau der Reifenringmatrize alle Muttern und Schrauben symmetrisch mit dem erforderlichen Drehmoment anziehen und darauf achten, dass die Spaltmaße zwischen den einzelnen Halterungen während des Anziehens gleich sind. Mit einer Fühlerlehre den Spalt zwischen der inneren Bodenfläche der Halterung und der Außenfläche der Reifenringmatrize messen (üblicherweise 2–10 mm). Wie in Abbildung 6 dargestellt, muss die Halterung ausgetauscht werden, wenn der Spalt zu klein ist oder kein Spalt vorhanden ist.
4. Der Walzspalt der Walzmatrize sollte zwischen 0,1 und 0,3 mm liegen und kann visuell eingestellt werden. Beim Drehen der Walzmatrize sollte diese möglichst stillstehen. Bei Verwendung einer neuen Matrize, insbesondere einer Ringmatrize mit kleiner Matrizenbohrung, wird der Walzspalt üblicherweise vergrößert, um die Einlaufphase der Walzmatrize abzuschließen und ein Kalandrieren der Matrizenmündung zu vermeiden.
5. Nach dem Einbau der Ringmatrize prüfen Sie, ob die Walze an der Kante angepresst ist.
TEIL 3: LAGERUNG UND WARTUNG VON RINGMATRIZEN
1. Die Ringmatrize muss an einem trockenen und sauberen Ort aufbewahrt und mit den Spezifikationen gekennzeichnet werden.
2. Bei Ringmatrizen, die längere Zeit nicht benutzt werden, empfiehlt es sich, die Oberfläche mit einer Schicht Rostschutzöl zu beschichten.
3. Falls die Matrizenöffnung der Ringmatrize durch das Material verstopft ist, weichen Sie das Material bitte durch Eintauchen in Öl oder durch Erhitzen auf und granulieren Sie es anschließend erneut.
4. Wenn die Ringmatrize länger als 6 Monate gelagert wird, muss das Öl im Inneren nachgefüllt werden.
5. Nach einer gewissen Nutzungsdauer der Ringmatrize ist regelmäßig zu prüfen, ob sich an der Innenfläche der Ringmatrize lokale Unebenheiten befinden und ob die Führungsbohrung der Matrize geschliffen, abgedichtet oder nach innen verdreht ist (siehe Abbildung 8). Falls Mängel festgestellt werden, ist die Ringmatrize zur Verlängerung der Lebensdauer zu reparieren (siehe Abbildung 9). Bei der Reparatur ist darauf zu achten, dass der tiefste Punkt der Arbeitsinnenfläche der Ringmatrize 2 mm über dem Grund der Überlaufnut liegt und nach der Reparatur noch ein Einstellspiel für die Wälzexzenterwelle vorhanden ist.





