Nach Angaben des Internationalen Verbandes der Lebensmittelindustrie (IFIF) wird die jährliche weltweite Produktion von Fertiggerichten auf mehr als eine Milliarde Tonnen und der jährliche weltweite Umsatz der kommerziellen Lebensmittelproduktion auf mehr als 400 Milliarden US-Dollar (394 Milliarden Euro) geschätzt.
Futtermittelhersteller können sich ungeplante Ausfallzeiten oder Produktivitätsverluste nicht leisten, um mit der steigenden Nachfrage Schritt zu halten. Auf Betriebsebene bedeutet dies, dass sowohl Anlagen als auch Prozesse stabil laufen müssen, um die Nachfrage zu befriedigen und gleichzeitig eine gesunde Rentabilität zu gewährleisten.
Einfache Automatisierung ist wichtig
Das Fachwissen nimmt mit dem Ausscheiden älterer und erfahrener Mitarbeiter aus dem Berufsleben ab, da diese nicht im erforderlichen Maße ersetzt werden. Daher sind qualifizierte Fachkräfte für Futtermittelmaschinen unverzichtbar, und es besteht ein wachsender Bedarf an intuitiver und einfacher Automatisierung von Prozessen – von der Bedienung über die Handhabung bis hin zum Produktionsmanagement. Beispielsweise kann ein dezentraler Automatisierungsansatz die Anbindung verschiedener Systeme unterschiedlicher Hersteller erschweren, was wiederum unnötige Herausforderungen und ungeplante Ausfallzeiten zur Folge haben kann. Auch Probleme mit der Verfügbarkeit von Ersatzteilen (Pelletpresse, Ringmatrize, Futtermittelmühle) und dem Service können kostspielige Stillstandszeiten verursachen.
Dies lässt sich leicht vermeiden, indem man mit einem Anbieter von Unternehmenslösungen zusammenarbeitet. Denn so profitiert das Unternehmen von einem einzigen Experten, der alle Aspekte der Anlage und ihrer Prozesse sowie die relevanten regulatorischen Anforderungen abdeckt. In einem Tierfutterwerk können Faktoren wie die präzise Dosierung verschiedener Zusatzstoffe, die Temperaturkontrolle, die Produktkonservierung und die Abfallreduzierung durch Waschen exakt gesteuert werden, während gleichzeitig höchste Futtermittelsicherheit gewährleistet wird. Die Anforderungen an die Futtermittelsicherheit und den Nährwert können erfüllt werden. Dies optimiert den Gesamtbetrieb und letztendlich die Kosten pro Tonne Produkt. Um die Kapitalrendite zu maximieren und die Gesamtbetriebskosten zu senken, muss jeder Schritt individuell auf den jeweiligen Betrieb abgestimmt sein und gleichzeitig volle Transparenz des Prozesses gewährleisten.
Darüber hinaus gewährleistet die enge Zusammenarbeit mit festen Ansprechpartnern im Account Management sowie Maschinenbau- und Verfahrenstechnikern, dass die technische Leistungsfähigkeit und Funktionalität Ihrer Automatisierungslösungen jederzeit gewährleistet sind. Diese umfassende Prozesskontrolle sichert höchste Produktqualität und ermöglicht bei Bedarf die Rückverfolgbarkeit zu vor- und nachgelagerten Elementen. Alle Produktionsprozesse werden online oder vor Ort unterstützt – von der Bestellung des Steuerungssystems bis hin zum direkten Support über das Internet.
Maximale Verfügbarkeit: ein zentrales Anliegen
Fabriklösungen lassen sich von Einzelteilbearbeitungsmaschinen bis hin zu Wand- oder Neubauprojekten kategorisieren, doch der Fokus bleibt unabhängig von der Projektgröße derselbe: Wie trägt ein System, eine Linie oder ein komplettes Werk dazu bei, positive Effekte zu erzielen? Die Antwort liegt in der Konzeption, Implementierung und Optimierung der Lösungen, um maximale Verfügbarkeit gemäß den festgelegten Parametern zu gewährleisten. Produktivität ist das Ergebnis eines ausgewogenen Verhältnisses von Investition und Rentabilität. Der Business Case bildet die Grundlage für die Bestimmung des anzustrebenden Niveaus. Jedes Detail, das die Produktivität beeinflusst, birgt ein Risiko für Ihr Unternehmen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, diese Balance den Experten zu überlassen.
Durch die Eliminierung der notwendigen Lieferantenverbindung zu einem einzigen Anbieter von Unternehmenslösungen erhalten Unternehmensinhaber einen Partner, der sowohl verantwortlich als auch rechenschaftspflichtig ist. Beispielsweise benötigen Fabriken die Verfügbarkeit von Ersatz- und Verschleißteilen wie Hammermühlenhämmern, Sieben, Walzen für Walzen- und Flockenmühlen, Pelletierpressenmatrizen, Mühlenwalzen und Mühlenteilen usw. Diese müssen schnellstmöglich beschafft und von Fachleuten installiert und gewartet werden. Wenn Sie ein Anbieter von Fabriklösungen sind, kann der gesamte Prozess ausgelagert werden, selbst wenn einzelne Elemente von Drittanbietern benötigt werden.
Wenden Sie dieses Wissen anschließend auf wichtige Bereiche wie die Prognoseerstellung an. Zu wissen, wann Ihr System gewartet werden muss, ist entscheidend, um Ausfallzeiten zu reduzieren und die Produktivität zu steigern. Pelletierpressen beispielsweise laufen in der Regel rund um die Uhr, daher ist dies grundlegend für ihren erfolgreichen Betrieb. Die heute auf dem Markt verfügbaren Lösungen überwachen und optimieren die Leistung in Echtzeit, steuern Faktoren wie Vibrationen und warnen die Bediener rechtzeitig vor potenziellen Störungen, damit diese Stillstandszeiten entsprechend planen können. Im Idealfall wären Stillstandszeiten Geschichte, doch in der Realität sind sie es. Die Frage ist: Was passiert, wenn es zu einem Ausfall kommt? Lautet die Antwort nicht: „Unser Partner für Fabriklösungen hat dieses Problem bereits gelöst“, ist es vielleicht Zeit für einen Wechsel.

